Schulsozialarbeit

Die AGFJ setzt die Schulsozialarbeit seit 2002 auf Grundlage der §§ 11 und 13 SGB VIII an verschiedenen Schulen in Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis um.
Die AGFJ verfügt über eine langjährige Erfahrung in diesem Bereich der Jugendhilfe. Derzeit bietet die AGFJ an vier Schulen an:

Seit 2002 ist die Schulsozialarbeit an der Geschwister-Scholl-Schule und an der Marie-Marcks-Schule (zuvor Käthe-Kollwitz-Schule und Robert-Koch-Schule) in Heidelberg, seit 2009 an der Erich-Kästner-Schule in Ladenburg und seit 2013 an der Albert-Schweitzer-Schule und Wiesloch.

Die Schulsozialarbeit umfasst gemeinsame Projekte mit Schüler*innen und Lehrer*innen und stellt als unabhängige Stelle in der Schule ein Bindeglied zwischen Schule, Eltern, Jugendamt und verschiedenen Institutionen dar. Sie ist generell für alle Schüler*innen der Schule zuständig.

 

Die Schwerpunkte der Schulsozialarbeit im Schulalltag

  • Arbeit mit einzelnen Schüler*innen bei schulischen oder sozialen Problemen.
  • Arbeit mit Gruppen bei konkreten Problemlagen oder Bedürfnissen im Klassenverband und zur Stärkung der sozialen Kompetenzen.
  • Enge Kooperation und Austausch mit der Schule.
  • Elternarbeit zur Stärkung der Erziehungskompetenzen und der Erziehungsverantwortung der Eltern oder zur Erarbeitung gemeinsamer Erziehungsstrategien.
  • Offene Sprechstunde zur persönlicher Beratung und zur Vermittlung zu anderen Institutionen und Kooperationspartnern, die Unterstützung bieten können.

Die Schulsozialarbeit unterstützt den Schulerfolg

Die Schulsozialarbeit fördert Kinder und Jugendliche im Lebensbereich Schule und hat das soziale Umfeld, die Familie,  den Freundeskreis und das Lebensumfeld mit im Blick und bezieht dies mit in die Arbeit ein.

Schulsozialarbeit hilft dabei, persönliche, schulische und soziale Defizite auszugleichen und leistet einen Betrag dazu, die schulische Laufbahn der Schüler positiv zu beeinflussen und erhöht dadurch die Möglichkeit auf eine positive, selbstbestimmte Lebensführung.

  • Besprechungen mit Eltern, Schüler*innen, Lehrer*innen, Schulleitung und Vertreter*innen anderer Institutionen zu aktuellen Problemlagen.
  • Gruppenarbeit mit Schüler*innen und Einzelbetreuung und zur Verbesserung der Leistungsbereitschaft bzw. des Leistungsvermögens.
  • Präventionsarbeit mit Kassenlehrer*innen zu abgestimmten Themen in einzelnen Schulklassen.
  • Krisenintervention bei einzelnen Schüler*innen und Schulklassen zum Erhalt der Beschulbarkeit.
  • Vereinzelte Hausbesuche bei einzelnen Familien und Elterngespräche.
  • Beteiligung an Veranstaltungen für Eltern wie Elternschule, Elternabende und Elternsprechtagen.
  • Koordination der Zusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe und administrative Aufgaben.

Oberstes Ziel ist es, dass Schüler*innen die Schulzeit erfolgreich durchlaufen können. Mit einem Schulabschluss soll die Möglichkeit auf eine Berufsausbildung bestehen, um ein selbständiges und unabhängiges Leben führen zu können.

Die Schulsozialarbeit ist Teil der Schule

Um alle Schüller*innen an der Schule zu erreichen, ist die Schulsozialarbeit fest in den Schulalltag der jeweiligen Schule integriert. Sie nimmt an Schul-  und Klassenkonferenzen teil, beteiligt sich an der Schulentwicklung, an Aktivitäten von Klassen und an Projekten der Schule oder von Anbietern anderer Institutionen. Sie fördert das Vertrauensverhältnis zwischen Schülern, Lehrern und Eltern.

Wichtig ist dabei, dass der/die Schulsozialarbeiter*in für alle am Schulgeschehen Beteiligten als vertrauensvoller Partner zur Verfügung steht und die Bedürfnisse der Schüler*innen gut kennt und im Blick hat. Dies gelingt und mit folgenden Prinzipen für unsere Arbeit:

  • Freiwilligkeit
  • Ganzheitlichkeit durch unseren systemischen Ansatz – Denken im Zusammenhang unter Einbeziehung aller Lebensbereiche
  • Niedrigschwelligkeit
  • Offenheit
  • Präventive Prinzipien
  • Respektvoller Umgang mit Ratsuchenden
  • Verbindlichkeit durch feste Sprechzeiten und flexible Ansprechmöglichkeiten zur zeitnahen Kontaktaufnahme
  • und Vertraulichkeit (Schweigepflicht mit Ausnahme bei Gefahr in Verzug)

 

Ansprechpartner*innen

Rainer Schlegel

Diplom Sozialarbeiter
Mobil: 0163 8088 275
Fax: 07261 933693

Geschwister-Scholl-Schule

Königsberger Str. 2
69124 Heidelberg

 

Uwe Drautz

Erziehungswissenschaftler, M.A.
Mobil: 0163 8088 285

Marie-Marcks-Schule

Vangerowstr. 9
69115 Heidelberg

 

Michael Müller

Kindheitspädagoge (Bachelor of Arts)
Jugend-und Heimerzieher
Mobil: 0163 8088 273

Albert-Schweitzer-Schule

Parkstr. 9
69168 Wiesloch

 

Kerstin Katz

Sozialpädagogin / Sozialarbeiterin (Bachelor of Arts)
Mobil: 0163 8088 277

Erich-Kästner-Schule

Scheffelstr. 6
68526 Ladenburg