Historie

Marga Rothe

Prof. Dr. Marga Rothe († 2012) gilt als Initiatorin des „Heidelberger Modells“ der sozialpädagogischen Familien- und Erziehungshilfe. Gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden der SRH gründete sie Ende 1983 die „Arbeitsgemeinschaft zur Förderung sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher“ (AGFJ) als Verein. Aus diesem Verein entwickelte sich später die AGFJ Familienhilfe-Stiftung.

Heute engagieren sich unter dem Dach der Stiftung rund 280 hauptamtliche Mitarbeitende in den beiden Gesellschaften Rhein-Neckar und Vorderpfalz und setzen sich in ihrem Sinne für Kinder, Jugendliche und Familien ein.

Portrait Marga Rothe

Der von ihr geprägte Ansatz der Sozialpädagogischen Familienhilfe wurde 1991 in das bundesweit gültige Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) aufgenommen. Für ihr außergewöhnliches Engagement erhielt Prof. Dr. Rothe 1995 das Bundesverdienstkreuz am Bande sowie 2008 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

Bereits ab 1977 legte sie die Grundlagen für die spätere AGFJ und entwickelte das „Heidelberger Modell“ kontinuierlich weiter.

Wichtige Stationen im Überblick:

  • 1983: Gründung des Vereins AGFJ e. V. in Heidelberg

  • 1989: Markeneintragung des „Heidelberger Modells“, das bis heute die Basis der Stiftung bildet und auch als eine einjährigen Weiterbildung vermittelt wird

  • 2002: Umwandlung des Vereins in eine Stiftung

  • 2004: Gründung der AGFJ gGmbH Vorderpfalz

  • 2018: Zertifizierung als von der DGSF empfohlene systemisch-familienorientiert arbeitende Einrichtung (AGFJ Rhein-Neckar gGmbH)

  • 2022: Ausgliederung der gGmbH Rhein-Neckar aus der Stiftung; seither arbeiten beide gGmbHs unter dem Dach der Stiftung als Gesellschafterin